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PFK gehört mit zu den Untenehmen, die das Engagement „Verlängerung Linie 5“ sponsort.
Kaum ein anderes Wirtschaftsgebiet in Köln entwickelt sich so dynamisch wie das Areal Am Butzweilerhof. Das ist zunächst einmal ohne Frage positiv. Doch wer am Butzweilerhof arbeitet, kennt auch die Kehrseite des Erfolges: Zunehmende Staus im Berufsverkehr und akuter Parkplatzmangel.
Deswegen ist die Verlängerung der KVB-Linie 5 eine dringend notwendige Investition in die Zukunft. Doch wer  bei diesem Projekt allein auf öffentliche Gelder setzt, plant für eine sehr ferne Zukunft - laut Regierungspräsident würde über dieses 18 Mio. Euro teure Projekt frühestens 2045 entschieden. Unterstützung ist nur von Stadt und KVB zu erwarten, die gemeinsam 13 Mio. Euro aufbringen können, bleibt also ein Restanteil von 5 Mio. Euro, und was diesen betrifft, ist Eigeninitiative gefragt. Rund 30 Unternehmen haben inzwischen bereits zugesagt, sich je nach individuellem Potenzial an der Finanzierung zu beteiligen.
Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Tel. 0221-5473849
www.kvb-koeln.de
Initiative Köln Butzweiler-Ossendorf
Tel. 0221-130808257
www.initiative-kbo.de

 Der Manitou Handhubwagen von seiner kulturellen Seite

 

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klickenClemens Botho Goldbach: „cbg_cdf“ *

 

Kurze Beschreibung der Arbeit:

Fragmente von Bäumen sind auf Industrie-Paletten und Baustützen montiert sowie an die Wände gehängt.
Diese Baumfragmente sind Bestandteil einer ab 2006 angelegten Sammlung von „Naturstücken“. 
Die Stücke sind katalogisiert: Herkunft, Maße, Gewicht, sowie zu den jeweiligen Ausstellungsorten zurückgelegte Kilometer, erfasst und verzeichnet. In der Installation „cbg_cdf“, werden den eingelagerten Naturfragmenten Zeichnungen und Skizzen gegenübergestellt: genaue Katalogisierung der gezeigten Baumfragmente, sowie Landschafts- und Naturstudien, aus der Hand des Malers Caspar David Friedrich (1774-1840).

„Ich bin kein klassischer Atelierkünstler. Vom jeweiligen Ausstellungsort ausgehend, der von mir vermessen, gezeichnet und fotografiert wird, entstehen Arbeiten, die in der Regel temporäre Unikate für diesen Ort/Raum sind und die von mir vor Ort realisiert werden. Ausgangspunkt für die Installationen sind meist Zeichnungen bzw. zeichnerische Annäherungen an die von mir vorgestellte Arbeit. Bisweilen sind dies auch Zeichnungen und Landschaftsbilder/-gemälde aus der Zeit der Romantik.

Dieser Vorarbeit folgt die Materialbeschaffung aus Wäldern und Gärten mit Rückgriff auf von mir eingelagerte Materialien, wie Bäume, Wurzeln, Büsche oder Waldbodenarten.

Caspar David Friedrichs Landschaftsgemälde sind nachweislich Kompositionen aus vorherigen Studien in der Natur. So sind z.B. etliche Bäume oder auch ein und derselbe Baum aus seinen Studienblättern in mehreren seiner Gemälde wiederzufinden.

Ähnlich verfahre auch ich, wenn dieselben Bäume in verschiedenen meiner Arbeiten verwendet werden, nur dass in meinem Falle diese real und an verschiedenen Orten in Erscheinung treten. Meine Arbeiten sind somit mobile Landschaften/Naturstücke, die transportiert, konstruiert, wieder dekonstruiert und weitertransportiert werden.

Es geht mir in den Installationen nicht darum, ein naturalistisches Bild zu schaffen, sondern durch von mir eingefügte Brüche auch die Konstruiertheit des Ganzen zu zeigen und den Betrachter in/vor ein (begehbares) Bild zu führen, welches in sich geschlossen ist und dennoch seine Baustelle beinhaltet, die es mal mehr mal weniger offensichtlich

offenbart.“

(* clemens botho goldbach_caspar david friedrich)